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Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova triumphiert auch beim Generali Ladies Linz

Linz, 16.Oktober 2011 - Das Endspiel des Generali Ladies Linz presented by voestalpine war eine klare Angelegenheit für die regierende Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova. Die topgesetzte Tschechin behielt nach einer Spielzeit von 1:29 Stunden gegen die Slowakin Dominika Cibulkova (7) mit 6:4, 6:1 die Oberhand.

Für Kvitova war es bereits der sechste WTA-Turniererfolg, der fünfte in diesem Jahr nach Brisbane, Paris (Indoors), Madrid und Wimbledon und der erste Sieg in Linz, wo sie 2009 das Endspiel gegen die Belgierin Janina Wickmayer verloren hatte. Die 21-Jährige kassierte für ihren Triumph ein Preisgeld von 37.000 Dollar und sicherte mit weiteren 280 WTA-Punkten ihren vierten Platz in der Weltrangliste ab. Cibulkova muss hingegen nach ihrer dritten WTA-Finalniederlage weiter auf den ersten Turniersieg warten. Cibulkova begann das Finale in der vollbesetzten TipsArena mit einem Doppelfehler, Kvitova nützte gleich im ersten Game ihre erste Breakchance und zog dank ihres starken Aufschlags auf 4:2 davon. Die kleine Slowakin kämpfte sich aber mit solidem Grundlinienspiel zurück und konnte auf 4:4 ausgleichen. Danach nützte Kvitova eine kurze Schwächephase von Cibulkova zur Vorentscheidung: Die Wimbledon-Siegerin holte sich nach 52 Minuten den ersten Satz mit 6:4.

Der zweite Durchgang war dann eine klare Angelegenheit für Kvitova, die ab dem Stand von 1:1 kein Game mehr abgab. Die 21-jährige triumphierte am Ende ungefährdet mit 6:4, 6:1. Im Head to Head der beiden Finalistinnen stellte Kvitova damit auf 4:0. Alle vier Erfolge hat die 21-jährige Tschechin in der heurigen Saison errungen.

Das sagten die Spielerinnen nach dem Finale:
Petra Kvitova: „Es war nicht so eindeutig, wie das Ergebnis vermuten lässt. Nur am Ende war es leichter für mich. Ich bin sehr glücklich, dieses Turnier so nahe meiner Heimat gewonnen zu haben. Ich habe gute Matches absolviert und gehe nun voller Zuversicht zu den WTA Championships nach Istanbul“.

Dominika Cibulkova: „Ich habe heute nicht konstant genug gespielt, um Kvitova schlagen zu können. In einigen Phasen habe ich mir gedacht, dass es vielleicht klappen könnte, aber im Endeffekt war ich zu oft in der Defensive. Petra hat verdient gewonnen.“