Zur Startseite



US-Open-Revanche im Generali-Ladies-Finale zwischen Wickmayer und Kvitova

Linz, 17.Oktober 2009 - Yanina Wickmayer und Petra Kvitova bestreiten am Sonntag (ab 13.00 Uhr live in ORF 1 und ORF Sport Plus) das Finale des Generali Ladies Linz. Wickmayer setzte sich im Semifinale in einer über weite Strecken hochklassigen Partie gegen die topgesetzte Italienerin Flavia Pennetta mit 7:6 (7/5), 6:3 durch. Kvitova behielt gegen Agnieszka Radwanska (POL/2) mit 6:3, 6:2 die Oberhand. Damit kommt es im Endspiel zu einer Neuauflage des diesjährigen US-Open-Achtelfinales in New York, das Wickmayer in drei hart umkämpften Sätzen mit 4:6, 6:4, 7:5 für sich entschied. In den direkten Duellen führt die Belgierin mit 2:1.

Im ersten Semifinale musste die Weltranglisten-Zehnte Radwanska den Strapazen der vergangenen Wochen Tribut zollen. Die Polin bestritt gegen Kvitova bereits das 14. Match innerhalb von 20 Tagen und schien gegen die taktisch klug agierende Tschechin am Ende ihrer Kräfte zu sein. „Ich habe gewusst, dass Agnieszka müde ist. Daher habe ich versucht, unangenehm für sie zu spielen“, meinte die Nummer 55 der Weltrangliste, die nur am Ende Mühe hatte, die Partie zuzumachen.

Erst mit dem siebenten Matchball fixierte Kvitova den zweiten Finaleinzug in diesem Jahr nach Hobart, wo sie Anfang des Jahres ihren ersten Turniersieg auf der Sony Ericsson WTA-Tour feierte. „Im letzten Game war ich ein wenig nervös. Agnieszka ist eine Top-Ten-Spielerin, die ein Match nie verloren gibt“, gestand Kvitova, die wegen einer Verletzung im rechten Knöchel im Frühjahr dieses Jahres zwei Monate pausieren musste. „Vielleicht bin ich dafür jetzt am Ende der Saison etwas frischer als viele andere Spielerinnen.“

Die am kommenden Dienstag 20 Jahre alt werdende Wickmayer strahlte nach ihrem Sieg über Pennetta. „Ich war in den vergangenen Monaten knapp dran, eine Topspielerin zu schlagen. Jetzt habe ich es endlich geschafft. Ich habe heute darauf geachtet, mein Service problemlos durchzubringen und auf ihren Aufschlag Druck auszuüben“, freute sich die Weltranglisten-24. aus Belgien, die im Finale eine enge Partie erwartet.

„Ich kann mich an das Match gegen Kvitova bei den US Open noch ganz genau erinnern, an jeden einzelnen Punkt. Ich habe im dritten Satz 5:2 geführt, doch sie hat noch einmal ausgeglichen, ehe ich doch noch mit 7:5 gewonnen habe. Die ganze Woche über hat Petra zu mir gesagt: Lass uns versuchen, hier eine Revanche zu machen – und nun ist es soweit“, sagte Wickmayer, für die bei den US Open erst im Semifinale Endstation war.